Häufig gestellte Fragen zum Thema Bewässerung

Alle Arten von Bewäs­se­rung und modernsten Bewäs­se­rungs­sys­temen sind bei uns von ECO Rain unsere tägliche Aufgabe. Viele Fragen unserer Kunden errei­chen uns. Die wich­tigsten gestellten Fragen möchten wir hier kurz beantworten:

Sicher­lich ist es besser, eine Bereg­nungs­an­lage bereits bei der Neuan­lage eines Gartens mit einzu­bauen. Dies ist einfa­cher und daher kosten­güns­tiger, weil

  • keine vorhan­denen Wege berück­sich­tigt werden müssen,
  • die Gräben ideal und nicht unter Berück­sich­ti­gung eines vorhan­denen Gartens geplant werden können,
  • Maschinen, wie z. B. eine Graben­fräse, besser einge­setzt und die Arbeiten damit schneller ausge­führt werden können,
  • nicht so sorgsam in Bezug auf die vorhan­dene Vege­ta­tion geachtet werden muss und damit zügiger gear­beitet werden kann.

Tatsäch­lich aber können Bereg­nungs­an­lagen auch nach­träg­lich in bereits ange­legte Gärten instal­liert werden. Dies erfor­dert dann eine höhere Sorg­falt bei der Ausfüh­rung. Mit viel Hand­ar­beit wird dann z.B. die Gras­narbe abge­schält, um sie nachher wieder aufzu­legen. Beim Ziehen der Gräben müssen ggf. Plat­ten­be­läge aufge­nommen bzw. auf großes Wurzel­werk vorhan­dener Pflanzen geachtet werden. Die Erde sollte vorsichtig auf einem Vlies gela­gert werden, um den Rasen nicht allzu sehr zu verschmutzen.

Davon raten wir ab. Planung und Instal­la­tion sollten von einem ausge­bil­deten Fach­be­trieb kommen. Denn nur dieser weiß aufgrund seiner Ausbil­dung und Erfah­rung, welches Bereg­nungs­system und welche Bewäs­se­rungs­technik für welche Pflanzen geeignet sind. Und er stellt einen zügigen und scho­nenden Einbau sicher. Wird Bewäs­se­rungs­technik von Laien instal­liert, passieren in aller Regel die typi­schen Anfän­ger­fehler, die dann zu einem erhöhten Aufwand und/​oder unbe­frie­di­genden Bereg­nungs­er­gebnis führen. Um sich das notwen­dige Wissen anzu­eignen, benö­tigt ein guter Bereg­nungs­profi eine solide Schu­lung sowie mehr­jäh­rige prak­ti­sche Erfah­rung im Einbau von Bereg­nungs­an­lagen, idea­ler­weise begleitet von einem Beregnungsleitmonteur. 

Die Rohre werden in ca. 30 cm Tiefe, also nicht frost­frei verlegt. Eine frost­freie Verle­gung würde eine Graben­tiefe von 80 cm und mehr erfor­der­lich machen, was zu einer immensen Verteue­rung der Anlage führen würde.

ECO Rain Bereg­nungs­an­lagen werden vor der Frost­pe­riode mit Druck­luft ausge­blasen und nach der Frost­pe­riode wieder in Betrieb genommen. Gleich­zeitig wird die Anlage gewartet, um eine lange Lebens­dauer sicherzustellen.

ECO Rain Bereg­nungs­an­lagen werden immer mit einem Regen­sensor instal­liert, der die Anlage bei natür­li­chem Regen auto­ma­tisch ausschaltet. Dies aller­dings nicht gleich beim ersten Regen­tropfen, da ein sehr kurzer Regen­schauer nicht ausreicht, um einen ganzen Bereg­nungs­gang zu ersetzen. Erst wenn ein gewisses Maß an natür­li­chem Regen auf den Boden nieder­ge­gangen ist (einstellbar am Regen­ab­schalter), schaltet sich die Anlage aus bzw. wird unterbrochen.

Sie schaltet sich wieder ein, wenn der Boden so weit aufge­trocknet ist, dass die Pflanzen Wasser­nach­schub benö­tigen. Gere­gelt wird dies über spezi­elle Plätt­chen im Regen­ab­schalter, die ähnlich dem natür­li­chen Boden auf Feuch­tig­keit reagieren.

Mitt­ler­weile gibt es Funk-​Regensensoren, die ganz ohne Kabel instal­liert werden können.

Nein. Wenn das Steu­er­gerät einmal einge­stellt ist, läuft das Bewäs­se­rungs­system auto­ma­tisch. Darüber hinaus ist die Bedien­er­füh­rung der Steu­er­ge­räte derart einfach und über­sicht­lich gehalten, dass man die Funk­ti­ons­weise und Bedie­nung eines solchen Steu­er­ge­räts schnell versteht. Wenn Sie gar nichts mit der Anlage zu tun haben wollen, dann empfehlen wir den Abschluss eines Wartungs­ver­trags mit regel­mä­ßigen Kontroll­gängen. Webba­sierte Lösungen erleich­tern die Steue­rung zusätz­lich – z.B. über Smart­phone oder Tablet.

Bewäs­se­rungs­an­lagen kommen nicht „von der Stange“, sondern werden indi­vi­duell geplant. Zu berück­sich­tigen sind die indi­vi­du­ellen örtli­chen Gege­ben­heiten, wie z.B.:

  • Je umfang­rei­cher und unter­schied­li­cher die Bepflan­zung im Garten, desto mehr Bereg­nungs­sys­teme müssen ausge­wählt werden.
  • Je nied­riger der vorhan­dene Wasser­druck und die vorhan­dene Wasser­menge, umso mehr Bereg­nungs­kreise werden benötigt.

Diese und viele weitere Aspekte sowie die indi­vi­du­ellen Wünsche eines jeden Kunden machen es nahezu unmög­lich, für ein Bewäs­se­rungs­system pauschal einen Preis zu nennen.

Seriöse Firmen nennen daher nur auf Basis einer indi­vi­du­ellen Projek­tie­rung einen Preis.

Pauschal­preise sind allen­falls im Bereich von Fußball- und Tennis­plätzen ab Platz­kante möglich, da die Platz­größen hier stan­dar­di­siert sind.

Rohr­lei­tungen von 1″ Durch­messer bzw. DN 25 sind beispiels­weise für eine Hausgarten-​Bewässerung ideal. Bei 3/4″-Rohrleitungen muss man bereits Kompro­misse schließen, erzielt aber noch gute Bereg­nungs­er­geb­nisse. Leitungen mit 12″ Durch­messer eignen sich nur noch für die Tropf­be­reg­nung und sehr stark einge­schränkt für einige wenige Sprüh- oder Getrie­be­regner. Bei der Bemes­sung der Rohr­lei­tung ist darauf zu achten, dass diese an keiner Stelle, z.B. durch eine Wasseruhr, verjüngt worden ist.

Kalk­hal­tiges Wasser ist mit einer profes­sio­nellen Bereg­nungs­an­lage bei entspre­chender Wartung unproblematisch.

Den Sprüh- und Getrie­be­reg­nern macht hartes Wasser in der Regel nichts aus. Sollte dennoch eine Düse mal verstopft sein, kann diese ganz einfach und kosten­günstig getauscht werden.

Zu Gunsten einer größeren Sicher­heit kann man bei sehr hartem Wasser auf eine Tropf­be­reg­nung verzichten und eine andere Bereg­nungsart präferieren.

Wenn eine Zisterne extra mit der Bereg­nungs­an­lage einge­baut werden soll, muss man berück­sich­tigen, dass sich diese Extra­kosten erst über einen sehr langen Zeit­raum amor­ti­sieren. Soll eine bereits vorhan­dene Zisterne genutzt werden, muss geprüft werden, ob die vorhan­dene Pumpe die für die Bereg­nungs­an­lage notwen­dige Leis­tung bringt.

In jedem Fall stellen Zisternen einen erhöhten tech­ni­schen Aufwand dar, der auch eine gewisse Stör­an­fäl­lig­keit mit sich bringen kann. Darüber hinaus regnet es im Sommer in der Regel so selten, dass die Zisterne kaum mit Wasser gefüllt ist und daher das Wasser über eine Frisch­was­ser­zu­lei­tung doch wieder aus dem öffent­li­chen Netz kommt. Der Vorteil von Zisternen ist aller­dings – neben ökolo­gi­schen Gründen –, dass Maßnahmen zur Erfül­lung der DIN 1988-100 hier sehr einfach umzu­setzen sind.

Sicher­lich kann der Wasser­ver­brauch aufgrund von gemes­senen Werten, Tabellen, der Program­mie­rung im Steu­er­gerät, … theo­re­tisch ermit­telt werden. Für einen exakten Wert sollte man jedoch eine sepa­rate Wasseruhr instal­lieren und messen, welche Wasser­mengen durch die Bereg­nungs­an­lage verbraucht worden sind. Eine solche Wasseruhr hat den Vorteil, dass man den genauen Wasser­ver­brauch im Auge behalten kann. Darüber hinaus berechnen viele Gemeinden und Städte für dieses verbrauchte Wasser keine Abwassergebühr.

Tipp: Instal­la­tion einer zweiten Wasseruhr, denn dann ist man in der Regel von der Abwas­ser­ge­bühr befreit. Ihr Wasser­ver­sorger kann Ihnen da sicher­lich weiterhelfen.

Da diese nicht frost­frei verlegt ist, muss die Anlage vor dem ersten Frost mit Druck­luft ausge­blasen werden. Dies erfolgt im Rahmen der übli­chen Wartung einer Bereg­nungs­an­lage und erfor­dert daher kaum zusätz­li­chen Aufwand.

Für ein opti­males Bereg­nungs­er­gebnis und eine lange Lebens­dauer der Anlage sind mindes­tens zwei Wartungs­gänge pro Jahr erforderlich:

  • die Winter­si­che­rung vor dem ersten Frost
  • sowie die Inbe­trieb­nahme im Früh­jahr mit einer Kontrolle aller Funktionsteile.

Ein Wartungs­ver­trag kostet nicht viel Geld, man erspart sich diese Arbeiten bzw. über­lässt diese einem Profi.

Für spezi­elle Anlagen können unter Umständen vier Kontroll­gänge während der Bereg­nungs­saison, insbe­son­dere in den ersten Jahren nach dem Einbau, empfohlen werden.

Nach und nach werden wir hier die Liste der häufig gestellten Fragen erwei­tern. Denn die rich­tige Bereg­nung von Grün­flä­chen und Gärten wird auch in Zukunft ein immer wich­ti­geres Thema werden.

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